Zum ersten Mal in meiner Karriere schreibe ich, dass eine Mannschaft, die mit 46 Punkten Differenz verliert, trotzdem gut gespielt hat.

Und tatsächlich hat das U16-Team in Dortmund, trotz der hohen Niederlage (100:54), ein gutes Spiel gezeigt.

Die Gastgeber, die auf zehn JBBL-Spieler zurückgreifen konnten, hatten bis dato alle ihre Spiele sehr hoch gewonnen und das Ziel der Leopoldshöher, die überwiegend mit dem jüngeren Jahrgang angereist sind, war in der Verteidigung unter 100 Punkten zu bleiben.

Und in der Tat sind die Löwen, anders als viele andere Teams, nicht untergegangen, sondern kämpften in der Verteidigung und nutzten ihre Chancen im Angriff. Jonas Reimer bekam beim Punktesammeln eine unerwartete Unterstützung von Burak Türkalp, der im Spiel eins gegen eins  seine Stärke ausspielte. Der Mannschaftskapitän Joris Piening setzte sich unter dem eigenen Korb sehr oft durch und sammelte wichtige Rebounds.

Auch die anderen Spieler konnten sich zeitweise durchsetzen und spielten schnell und kreativ.

Beim ganzen Lob des Teams muss man nüchtern betrachtend die Stärke des Gegners und eigene Schwächen, sowie in der Verteidigung, als auch im Angriff, erwähnen. Die junge Mannschaft, die noch nicht lange zusammen spielt, war zeitweise den technisch hervorragend vorbereiteten Dortmundern hoch unterlegen. Als Verteidiger waren die Löwen oft zwei Schritte zu langsam und im Angriff erlaubten sie sich viele technische Fehler.

Das Spiel hat gezeigt, dass die Leopoldshöher noch viel Arbeit im Training vor sich haben, um auf solchem Niveau in der Zukunft spielen zu können.

Meine andere Frage ist mehr an den WBV und an die Dortmunder gerichtet: Wäre es nicht sinnvoller, wenn eine Mannschaft, die ihre Spiele entsprechend 148:30, 131:14!!!, 114:23 und 105:33 gewinnt, in einer höheren Liga untergebracht wäre?

Für BC Leopoldshöhe spielten: Obermeier D. 6P, Türkalp B. 15P, Gieselmann J 4P, Delic D. 8P, Piening J, 7P, Gewandt J, 2P, Ottingmeyer Y. 1P und Reimer J. 15P

Kategorien: U16

BCLeo

Ich bin der BC Leopoldshöhe.

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